Heizan CT – Dampfbehandlung - geeignet für den technischen Bereich - überall dort, wo nur eine Dosierpumpe zur Verfügung steht
Heizan CT ist eine wässrige Lösung eines alkalischen Phosphats in Kombination mit einem hochwirksamen Resthärtestabilisator/Dispergator und einem flüchtigen, dampfflüchtigen Sauerstoffbinder auf DEHA-Basis. Das Produkt vereint drei zentrale Funktionen der Kesselwasserbehandlung in einem einzigen Konzentrat: Sauerstoffbindung, Resthärtestabilisierung und Dispergierung.
Unerwünschte Härteausfällungen und Kesselsteinbildung verschlechtern den Wärmeübergang im Kessel erheblich und führen zu spürbar höheren Energiekosten.
Ablagerungen können zudem lokale Materialüberhitzungen verursachen und den Kesselbetrieb unsicher machen. Heizan CT wirkt dem durch die Kombination spezieller Phosphatverbindungen mit organischen Kesselsteingegenmitteln gezielt entgegen und verhindert die Bildung von festhaftendem Kesselstein.
Die Vorteile auf einen Blick:
- Kombinationsprodukt: Sauerstoffbindung, Resthärtestabilisierung und Dispergierung in
nur einem Produkt - Korrosionsschutz: Wirksamer Schutz des Dampf- und Kondensatsystems durch
Alkalisierung - Dampfflüchtiger Sauerstoffbinder: Schützt auch nachgeschaltete Dampf- und
Kondensatleitungen - Effektive Dispergierung: Bindet Kalziumhärte und Eisenoxide, die einfach über die
Abschlämmung entfernt werden können - Einfache Handhabung: Schnelle und unkomplizierte Verfahrenskontrolle
Praxiserprobt: Beruht auf langjährigen praktischen aktuellen Stand der Technik - Lagerstabil: Bei lichtgeschützter, kühler Lagerung mindestens 2 Jahre haltbar Erfahrungen und entspricht dem
Kenndaten - Heizan CT
Eigenschaft Wert
Aussehen klare Flüssigkeit
pH-Wert (25 °C) 13,0 – 14,0
Dichte (25 °C) 1,03 – 1,04 g/cm³
Dosiermengen
Die Einsatzkonzentration von Heizan CT im Kesselwasser richtet sich nach der
Speisewasserleitfähigkeit:
Speisewasserleitfähigkeit Dosiermenge
< 30 μS/cm 500 – 1.250 g/m³
> 30 μS/cm 850 – 2.500 g/m³
Die genaue Dosiermenge hängt von der Speisewasserbeschaffenheit und den technischen
Bedingungen des Dampferzeugungssystems ab. Es sollte stets ein ausreichender, aber
nicht übermäßiger Produktüberschuss im Kessel nachweisbar sein – eine Überdosierung
verbessert das Ergebnis nicht und sollte vermieden werden. Die Zugabemenge orientiert
sich an den Richtwerten des Kesselherstellers sowie den einschlägigen Richtlinien und
Normen und lässt sich über die Kontrolle des Phosphatgehalts im Kesselwasser leicht
einstellen.
Nachweis / Verfahrenskontrolle
- Der Phosphatgehalt und der DEHA-Gehalt lassen sich problemlos mit einem
Schnellmessbesteck nachweisen - Ergänzend zur analytischen Kontrolle durch den Fachberater empfiehlt sich eine
regelmäßige Kontrolle durch das Kesselpersonal, dokumentiert im Kesselhaustagebuch