Korrosionsschutz für das Kühlwasser im Kühlturm, mit Härtestabilisation - für offene Kühltürme
Offene und teiloffene Kühlkreisläufe stehen ständig vor derselben Herausforderung: Kalkablagerungen, Korrosion und Schlammbildung setzen Rohrleitungen, Wärmetauschern und Kühltürmen im Dauerbetrieb zu. Ohne wirksame Wasseraufbereitung sinkt die Wärmeübertragung, Anlagenteile verschleißen schneller, und ungeplante Stillstände werden zum Kostenfaktor. Genau hier setzt unser Korrosionsschutz für Kühlwasser an: ein modern formuliertes Additiv auf Basis von Phosphonaten und Polyelektrolyten, das gleich zwei Aufgaben in einem Produkt vereint – Korrosionsschutz und Härtestabilisierung.
Warum Korrosionsschutz im Kühlturm so wichtig ist
In Verdunstungskühlanlagen konzentriert sich das Kühlwasser durch die ständige Verdunstung immer weiter auf. Mineralien wie Calcium und Magnesium bleiben zurück, die Wasserhärte steigt, und das Risiko für Steinbildung sowie Korrosion nimmt zu. Wird dem nicht rechtzeitig entgegengewirkt, drohen:
- Kalkablagerungen in Rohrleitungen, Wärmetauschern und Venturiwäschern
- Unterschlammkorrosion durch Ablagerungen und Sedimente
- sinkende Wärmeübergangswerte und damit höherer Energieverbrauch
- verkürzte Lebensdauer der gesamten Kühlanlage
Ein zuverlässiger Korrosionsschutz für das Kühlwasser verhindert genau diese Effekte – und das bereits in geringen Dosiermengen.
Was unser Korrosionsschutz-Additiv leistet
Unser Additiv für offene und teiloffene industrielle Kühlkreisläufe wurde speziell für die Praxis entwickelt und übernimmt mehrere Funktionen gleichzeitig:
- Korrosionsschutz für offene Verdunstungskühlanlagen, Kühlkreisläufe, Kühltürme und Kühlwassersysteme
- Härtestabilisierung der Resthärte, auch bei sehr hartem Kühl- und Prozesswasser
- Dispergierung von Schlämmen und Eisenoxiden, wodurch sich Ablagerungen gar nicht erst festsetzen
- universeller Einsatz in unterschiedlichsten Kühlkreislauf-Konfigurationen
Das Produkt wird vor allem bei Kühlwasser, Brauchwasser und Waschwässern eingesetzt, um Härteausscheidungen und Ablagerungen zuverlässig zu verhindern – und das selbst bei langen Verweilzeiten des Wassers im Kreislauf.
Leistungsfähig auch unter anspruchsvollen Bedingungen
Ein besonderer Vorteil des Additivs liegt in seiner Robustheit gegenüber schwierigen Wasserqualitäten und Betriebsbedingungen:
- geeignet für Temperaturen über 80 °C
- wirksam bei extrem harten Wässern mit einer Gesamthärte von bis zu 70 °dH
- stabiler Einsatzbereich im pH-Wert-Fenster von 6 bis 10
- verhindert die Bildung von Belüftungselementen und damit verbundener Unterschlammkorrosion
Damit eignet sich das Produkt universell für den offenen Kühlturmbetrieb – von kleinen Anlagen bis zu großen industriellen Kühlkreisläufen.
Produkteigenschaften im Überblick
| EigenschaftEN | |
|---|---|
| Wirkstoffe | Phosphonate, Polyelektrolyte |
| pH-Wert (25 °C) | 7,5 – 8,5 |
| Erscheinungsform | klare, farblose Flüssigkeit |
| Gebindegrößen | 25 kg Kanister, 230 kg Fässer, 1.100 kg Container |
Dosierung und Anwendung
Die Chemie kann direkt aus dem Liefergebinde dosiert werden – idealerweise mit einer korrosionsfesten Dosiereinrichtung, mengenproportional in das Zusatzwasser.
Als Richtwerte gelten:
- Härtestabilisierung: Mindestkonzentration von 5 g/m³
- Korrosionsinhibierung: je nach Wasserhärte und Betriebsbedingungen ca. 80 g/m³
- Übliche Dosierung bei vierfacher Eindickung: etwa 20 g/m³ im Zusatzwasser
Verfahrenskontrolle: Sicherheit durch Überwachung
Damit der Korrosionsschutz zuverlässig wirkt, gehört eine kontinuierliche Prozesskontrolle dazu. Diese umfasst die Überprüfung der Härtestabilisierung und Korrosionsinhibierung sowie die analytische Überwachung des Kühlwassers. Die Produktkonzentration lässt sich schnell und unkompliziert mit unserem Schnellmessbesteck bestimmen; die exakte analytische Bestimmung erfolgt im Labor über den organisch gebundenen PO4-Anteil nach oxidativem Aufschluss.
Rechtlicher Rahmen: die 42. BImSchV
Betreiber von Verdunstungskühlanlagen, Kühltürmen und Nassabscheidern unterliegen in Deutschland der 42. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes. Sie regelt unter anderem die erforderlichen Maßnahmen vor Inbetriebnahme oder Wiederinbetriebnahme einer Anlage. Wer seine Kühlanlage rechtssicher betreiben möchte, sollte diese Vorgaben kennen und die geforderten Nachweise – etwa zur Wasserbehandlung – lückenlos dokumentieren.
!! Maßnahmen vor Inbetriebnahme/Wiederinbetriebnahme einer Anlage gemäß § 3 Absatz 6 der Verordnung über
Verdunstungskühlanlagen, Kühltürme und Nassabscheider (42. BImSchV) -Formular-
Fazit: Ein Additiv, zwei Funktionen, maximaler Schutz
Mit unserem Korrosionsschutz für Kühlwasser im Kühlturm erhalten Betreiber offener Kühlkreisläufe ein bewährtes Additiv, das Korrosionsschutz und Härtestabilisierung in einem Produkt vereint. Schon geringe Dosiermengen reichen aus, um Anlagen auch unter anspruchsvollen Bedingungen – hohe Temperaturen, hohe Wasserhärte, lange Standzeiten – zuverlässig zu schützen.
direkter Kontakt:
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